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Chelattherapie: |
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Privatpraxis Dr. med. Jürgen Sprachmann Dr. med. Steffen Sprachmann Schillerstr. 9 67071 Ludwigshafen Tel. 0621/684364 Die Chelat-Therapie
Die therapeutische Alternative in derBehandlung der Gefäßverkalkungund deren Folgekrankheiten
„Die EDTA- Chelat- Therapie macht mir als Chemie- und Medizinforscher Sinn. Sie hat eine vernünftige, wissenschaftliche Basis und die Beweise für ihren klinischen Erfolg scheinen stark zu sein“.
Linus Pauling zweifacher Nobelpreisträger ( Chemie- und Friedensnobelpreis)
Die Arteriosklerose ist kein Prozess der erst im fortgeschrittenen Alter auftritt. Schon zum 20. Lebensjahrhaben viele Menschen eine beginnende Gefäßverkalkung, was immer wieder durch Nebenbefunde bei Operationen oder Autopsien bestätigt wird.
Der Prozess der Gefäßverkalkung schreitet mit dem Alter voran, aber jeder Mensch hat ein von seinen Genen bestimmtes Abwehrsystem gegen die Gefäßverkalkung.
So kommt es, dass ein 80 jähriger Raucher sich bester Gesundheit erfreut, während ein 40 Jahre alter Nichtraucher plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt.
Es ist entscheidend für einen Menschen, wie er diesem Prozess der Gefäßverkalkung entgegenwirken kann.
Dieser Prozess wird heute mit der Entstehung der sogenannten „freien Radikalen“ in Verbindung gebracht.
In den Mitochondrien, das sind die Kraftwerke der Körperzellen, wird Sauerstoff zu Wasser „verbrannt“, um Energie zu gewinnen.
Oxidation heißen in der Chemie solche Verbrennungsvorgänge, bei denen auch aggressive Sauerstoffmoleküle - die freien Radikale - entstehen.
Es gibt nützliche freie Radikale, die z.B. von den weißen Blutkörperchen gebildet werden und gegen schädliche Bakterien gerichtet sind.
Problematisch wird es, wenn mehr freie Radikale entstehen, als abgefangen werden können. Rauchen, falsche Ernährung, Alkohol, Umweltgifte, Autoabgase, aber auch UV- und radioaktive Strahlung stehen auf der Liste der Ursache ganz oben. Schon ein ausdauerndes Sonnenbad lässt die Anzahl freier Radikale im Körper ansteigen.
Besonders schlimm trifft es die Raucher: die Schadstoffe in der Zigarette lassen die Zahl der aggressiven Moleküle geradezu explodieren.
Der Begriff des Raucherbeins ist uns allen bekannt.
Die Chelat-Lösung verhindert die Produktion der freien Radikale, indem sie die metallenen Katalysatoren (Reaktionsbeschleuniger) wie mit einer Schere oder Klaue (Chelat: griech. Klaue) umschließt, und über die Niere ausscheidet.
Dadurch wird u. a. die Arteriosklerose aufgehalten, und die Zellfunktion wiederhergestellt.
Kalzium ist ein Metall.
Mit forschreitender Alterung des Menschen nimmt die Fähigkeit des Organismus, Metallverbindungen, vor allem Kalzium, aus dem Körper zu eliminieren, ab.
Eine gesunde Zelle der Arterieninnenwand versucht, das Zellinnere vor einer Überflutung von Kalzium zu schützen.
Die freien Radikale können jedoch die Zellwand angreifen und begünstigen somit den Einstrom von Kalzium.
Der Kalziumgehalt in der Gefäßwand steigt an.
Im Laufe der Jahre nehmen die Kalziumablagerungen zu und bilden zusammen mit Cholesterin verkalkte Ablagerungen (Plaques), welche die Arterien auskleiden.
Wenn das Kalzium dabei vorherrscht, wird dieser Prozess als Arterienverkalkung oder als Arteriosklerose bezeichnet.
Überwiegt in den Ablagerungen das Cholesterin, spricht man von Atherosklerose.
Tatsächlich handelt es sich dabei um ein und denselben Prozess, bei dem die genaue Zusammensetzung der Plaques durch die Ernährung der betroffenen Person, den Zustand ihres Kalziumstoffwechsels und durch die Dauer des Prozesses bestimmt wird.
Unabhängig davon, wo ein Mensch in dem arteriosklerotischen/ atherosklerotischen Kontinuum anzusiedeln ist, das Ergebnis ist dasselbe: die Versorgung der Körpergewebe mit frischem Sauerstoff nimmt immer mehr ab.
Durchblutungsstörungen sind die Folge. Weltweit zählen die Durchblutungsstörungen, wie z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall, zu den häufigsten Todesursachen des Menschen.
Durchführung:
Die Chelat-Therapie ist eine Infusionsbehandlung.
Die Patienten liegen für die Dauer von etwa 3 ½ Stunden in bequemen Fernsehsesseln, trinken während dieser Zeit reichlich kohlensäurefreies Wasser (Volvic) um die Nierenfunktion anzuregen, weil die Chelat-Lösung mit den Abbauprodukten der arteriosklerotischen Ablagerungen den Körper über die Niere verlassen muß. Dazu wird schluckweise eine basische traubenzuckerhaltige Flüssigkeit getrunken, weil die Niere besonders viel Kalzium im alkalischen Bereich ausscheiden kann.
Da die Chelat-Lösung den Blutzucker senkt, wird mit der Traubenzuckerlösung einer möglichen Blutunterzuckerung entgegengewirkt. Eine übermäßige Blutdrucksenkung durch die Chelat- Lösung wird, aufgrund der Trinkmenge von ca. 1-1 ½ Liter, vermieden.
Die Infusionen werden 2 bis 3 mal wöchentlich gegeben.
Für eine Besserung der Beschwerden sind je nach Schwere der Erkrankung 20 bis 30 Behandlungen notwendig.
Anwendungsgebiete:
Durchblutungsstörungen -Herzkranzgefäßverengung (Angina pectoris) - Zustand nach Herzinfarkt -Zustand nach Schlaganfall -Schwindel -Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) -Offene Beine (Ulcus cruris arteriell bedingt) -Makuladegeneration
Schwermetallbelastung -Bleivergiftung -Quecksilbervergiftung (Amalgambelastung)
Historisches:
1913 erhält der Schweizer Alfred Werner den Chemie- Nobelpreis für die Entdeckung über das Konzept, wie sich Metalle und organische Moleküle zu Chelatbildner verbinden.
Die Wirksubstanz der Chelat-Therapie (Na2EDTA) wurde im Jahre 1930 in Deutschland synthetisiert und Mitte der 30er Jahre von der BASF patentiert.
Erste Anwendungen der Chelat-Infusionen erfolgen nach dem 2. Weltkrieg bei der Behandlung an Bleivergiftung erkrankten Arbeitern in Batteriefabriken.
Tausende Matrosen, die durch das Anstreichen der Kriegsschiffe mit bleihaltiger Rostschutzfarbe (Mennige) eine Bleivergiftung erlitten, wurden bei der Therapie nicht nur von der Bleivergiftung geheilt, sondern für die damalige Zeit über- raschend, verschwanden auch Symptome von Durchblutungsstörungen.
Seither wurden mindestens 4 Mio. Chelat-Therapien in den Vereinigten Staaten von Amerika von über 1000 Ärzten zur Behandlung der Arteriosklerose eingesetzt.
Die erste klinische Prüfung der Arteriosklerosetherapie mit EDTA-Lösung erfolgte in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1985.
Die EDTA-Lösung wurde mit dem Durchblutungsmedikament Fludilat bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine verglichen.
Dabei zeigte die mit Chelat-Lösung behandelte Gruppe einen besseren Therapieeffekt.
Leider hat die pharmazeutische Industrie weltweit kein Interesse daran, finanzielle Mittel in die Forschung eines abgelaufenen Patentes zu investieren.
Aufgrund der vielen Erfolge und dem Interesse der amerikanischen Bevölkerung an der Chelat-Therapie stellt die amerikanische Regierung ihrem Gesundheitsamt 30 Mio. US-Dollar zur Verfügung.
Dadurch konnte eine Studie über die Wirksamkeit von Chelat-Lösung im Oktober 2003 begonnen werden.
Es handelt sich um eine Langzeitstudie an 5000 Patienten, die voraussichtlich 5 Jahre dauern wird.
Fallbeispiele:
1.
Dr. K. N., geb. 1940 kommt am 18.11.03 erstmals in die Sprechstunde. Sein rechtes Bein soll am Oberschenkel amputiert werden. Herr N. ist seit 25 Jahren an Diabetes erkrankt, war bis vor 10 Jahren starker Raucher. 1993 erleidet er einen Herzinfarkt und bekommt eine Bypass- Operation, die wiederholt werden muß, weil die einge- setzten Venen sich verschlossen haben. Im Oktober 2000 hat er Schmerzen in den Beinen, die längeres Gehen unmöglich machen. Am 07.10.03 erfolgt ein Bypass in der rechten Leiste, am 14.10.03 wird ein weiterer Bypass zwischen Ober-und Unterschenkelarterie eingesetzt. Amputation der 3. und 4. Fußzehe am 20.10.03, weil der 2. Bypass sich verstopfte. Nun entstehen weitere Wundheilungsstörungen und dem Patienten wird eine Oberschenkelamputation angeraten. Am 26.11.03 beginnen wir mit 2 Chelatinfusionen pro Woche. Im Verlauf der Behandlung heilen die offenen, tiefen Amputationsstümpfe der Fußzehen langsam zu. Der Fuß schwillt ab und wird durchblutet. Herr N. kann wieder normale Straßenschuhe anziehen und längere Gehstrecken bewältigen. Am 23.02.04 läßt sich Herr N. die Durchblutung mittels Ultraschall bei einem Chirurgen messen: Die Beinarterien sind durchblutet, der Bypass ist offen. Die Chelat-Therapie wird am 15.03.04 nach 30 Behandlungen beendet.
2.
Herr E. B., geb. 1936 kommt am 11.11.03 erstmals in die Sprechstunde. Er leidet unter starkem Schwindel und Schmerzen in der Brust bei Belastung. 1997 und 1998 hatte er jeweils einen Schlaganfall. Der Schwindel ist so stark, dass er beim Zubinden der Schnürsenkel seiner Schuhe öfters umfällt. Vom 27.11.03 bis 18.03.04 wird Herr B. 2 mal wöchentlich mit insgesamt 30 Chelat-Infusionen behandelt. Schon während der Therapie lässt der Schwindel deutlich nach. Herr B. berichtet am Ende der Behandlung, er könne nun so schnell wie er kann Fahrrad fahren, ohne jegliche Herzschmerzen zu bekommen. Seine Herzmedikamente konnten in der Dosierung herabsetzt werden.
Zusammensetzung der Chelat-Infusion:
2, 5 g EDTA (Natriummedetat) in 500 ml physiologischer Kochsalzlösung Procain Magnesium Vitamin C Vitamin B 12 Folsäure
Nach der Infusion werden die für den Körper wichtigen „guten“ Metalle injiziert.
Die oben angegebenen Medikamente werden in der Dosierung für jeden Patienten individuell je nach Alter, Art und Schwere der Erkrankung dosiert.
Kosten:
Bevor eine Chelat-Therapie stattfinden kann, wird der Patient untersucht und die Ergebnissse danach detailliert besprochen.
Die Untersuchung und Beratung wird nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) berechnet. Dies kostet € 54,97 nach Ziffer 3 und 8.
Für eine etwa 3 ½ Stunden andauernde Chelat- Therapie einschließlich aller Medikamente und Verbrauchsmaterialien werden € 124,49 berechnet.
Darin enthalten sind vor und nach jeweils 10 Behandlungen ein umfassendes Blutbild, wenn nötig Urinuntersuchungen und falls erforderlich Ultraschall-Untersuchungen der inneren Organe und weitergehende Diagnostik. Für die Dauer der Behandlungen bekommt der Patient von uns einen Saft mit natürlichen Vitaminen und Mineralstoffen.
Die Chelat-Therapie ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherungen enthalten.
Auf Anfrage werden vor allem bei den privaten Krankenversicherungen, nach eingehender Überprüfung der Sachlage, die Kosten in der Regel übernommen.
Literatur:
-Elmar M. Cranton: A textbook on EDTA Chelation-therapy ISDN 1-57174-253-0 (Standardwerk in englischer Sprache)
-Elmar M. Cranton: Bypassing bypass surgery ISDN 1-57174-297-2 (englische Sprache, gut verständlich)
Brecher, Arline; Brecher, Harold: Gesund und fit ins hohe Alter dank Chelat-Therapie ISBN 3922779298
Kummer, Peter; Collatz Jens: Kranker Patient, guter Patient ISBN 3920780779
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